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 Durchblick und Ansicht II. Hh. Dunckerstr. 17
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In Berlin, im zweiten Hinterhof der Dunckerstraße 17
(Prenzlauer Berg) „besetzte“ ich kurzerhand eine Wohnung einen Stock über
unserer regulären Wohnung, die ich durch brutales Herausreißen einer
Zwischenwand in einen einzigen Raum umwandelte. Da ich bereits Bilder von
Ralf Winkler/A.R.Penck besaß (heute Städt-ische Galerie Kunstsammlung
Dresden:
www.galerie-dresden.de), ergab sich die Möglichkeit, diese Bilder „galeriemäßig“
zu prä-sentieren. Ein Abend mit Wolf Biermann und Eva-Maria Hagen, zu dem ich
Freunde einlud, zeigte das Interesse auch an den Bildern. Die Idee, ständig
Ausstellungen in diesem Raum zu orga-nisieren, war geboren. Anlässlich des
ersten Todestages von Picasso zeigte ich in diesem Raum zahlreiche Arbeiten
von Künst-lern aus Berlin und Dresden, in denen ich Anklänge: Vorbild oder
Hochachtung, an Picasso zu erkennen glaubte – die erste Aus-stellung in einer
Reihe von dann über 70 Ausstellungen (wir
über uns).
Herausragende Ausstellungen waren nicht nur jene von
Künstlern aus der Tschechoslowakei, Polen oder Ungarn, sondern vor allem
Ausstellungen u.a. von Robert Filliou,
Ulrich Erben, Roman Opalka, Bernd und
Hilla Becher, Tomas Schmit, Josef Erben, Raffael Rheinsberg, Marcel
Odenbach, Wolf Kahlen, André Thom-kins (zusammen mit Alfonso Hüppi und Franz
Eggenschwiler), Charles Simonds. |